Infoding

Dokumente von Prof. Dr. Bernd Mayer:

Wie schädlich sind E-Zigaretten?“ (PDF)
Eine Einschätzung der Schädlichkeit des Dampfens von Prof. Dr. Bernd Mayer. Hier beschreibt er, wie kackenschwierig es ist, die gesundheitlichen Risiken des Dampfens… oder von überhaupt irgendwas… schlicht mal eben in Prozenten rauszuhauen. Deshalb hier auch mal das Ding mit den „95% weniger schädlich“ vom „Public Health England“ erklärt.
Und das mit den Risiken hier mal kurz zusammengefasst:

Gesundheitliche Vorteile des Dampfens im Vergleich zum Rauchen

  • Verbesserung der Lungenfunktion von Gesunden und Asthmatikern
  • vermindertes Fortschreiten von COPD (weniger oxidativer Stress, keine Partikel)
  • Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit (v.a. durch verbesserte Durchblutung und Entfall der Inhalation von Kohlenstoffmonoxid)
  • verminderte Häufigkeit von Infektionen der oberen Atemwege (Schnupfen, Erkältung)
  • Wegfall der schädlichen Wirkungen toxischer Verbrennungsprodukte (Krebsrisiko, Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Herzinfarkt u.v.a.)

Gesundheitliche Vorteile des Dampfens im Vergleich zum Nicht-Dampfen

  • Verbesserung kognitiver Funktionen durch Nikotin (Konzentration, Aufmerksamkeit)
  • Protektion gegen M. Parkinson, M. Alzheimer und ulzerative Colitis durch Nikotin
  • geringere Gewichtszunahme beim Rauchstopp durch Nikotin und damit vermindertes Risiko der Folgeerkrankungen von Übergewicht
  • möglicherweise antibakterielle Wirkung von inhalativem Propylenglykol

Gesundheitliche Nachteile des Dampfens im Vergleich zum Nicht-Dampfen

  • allergisches Potential von Propylenglykol und Aromastoffen (relevant für Atopiker)
  • Irritation der Atemwege (vermutlich von Rauchern erwünschter „throat hit“)
  • Irritation der Nasenschleimhaut (lokale Entzündung, Nasenbluten)
  • Aufrechterhaltung der Abhängigkeit (Nikotin, Verhalten)
  • kurzfristige Erhöhung von Herzfrequenz und Blutdruck
  • möglicherweise beschleunigtes Tumorwachstum, Beeinträchtigung von Chemotherapie (pro-angiogenetischer Effekt von Nikotin)

Das is aber nur die würzige Kürze. Ganzen Text lesen lohnt sich!


Gesundheitliche Aspekte von E-Zigaretten – Kurzinformation für Ärzte“ (PDF)
Eine kurze Info für Ärzte, die mehr Infos zur leckeren Wolke brauchen. Lad runter, nimm mit, zeig’s deinem Doc.

Zitat: „Publizierte Untersuchungen haben gezeigt, dass die Plasmaspiegel an toxischen Substanzen von Rauchern nach dem Umstieg auf E- Zigaretten massiv abnehmen und bereits nach wenigen Wochen identisch mit den Werten von Nichtrauchern sind. Aus medizinischer Sicht sind daher Personen, die vom Rauchen auf den Konsum von E-Zigaretten umgestiegen sind, als Nichtraucher zu bewerten.“


Ist Nikotin ein Gift?“ (PDF)
Wer hat’s nich schon gelesen: das „Nervengift“ Nikotin. Dass das mal der komplette Unsinn is, findest du in diesem Text… und warum.

Zitat: „Zusammenfassend können wir also festhalten, dass Nikotin im wissenschaftlichen Sinn kein Gift ist, weil es „Gifte an sich“ nicht gibt, aber auch im allgemeinen Sprachgebrauch nicht als „Gift“ zu bezeichnen ist, weil es in üblicher Dosierung positive Effekte hat und die „Giftwirkung“ erst bei massiver Überdosierung auftritt, die nur durch Mißbrauch erreicht wird.“


E-Zigaretten – Information für Konsumenten“ (PDF)
Eine knackige Übersicht für den Dampfnuckler und für jeden, der einer werden will. Hier geht’s um die Themen Zigarette, E-Zigarette, Nikotin, Risiken, Gesundheit und dem Thema „Passivdampf“.

Zitat: „In E-Zigaretten werden Flüssigkeiten (sogenannte Liquids), die – zumeist aber nicht immer – Nikotin enthalten, durch Zufuhr elektrischer Energie (aus Akkus) erhitzt und der entstehende Dampf, korrekt als Nebel zu bezeichnen, wird von den Nutzern inhaliert. Nachdem keine Verbrennung stattfindet, entstehen dabei keine giftigen Verbrennungsprodukte, u.a. also auch kein CO. Bei üblichem Gebrauch werden die Lösungsmittel (Propylenglykol und Glycerin) ebenso wie die zugesetzten Geschmack- bzw. Aromastoffe unverändert verdampft. Sowohl Propylenglykol als auch Glycerin sind harmlose Substanzen, die vom Körper verstoffwechselt werden. Im Dezember 2016 hat die sehr strenge Europäische Chemikalienagentur (ECHA) Propylenglykol, bekannt als Mittel zur Erzeugung von Nebel in Theatern und Diskotheken, auch bei Inhalation als unbedenklich eingestuft.“


Fehlen Langzeitstudien zur Abschätzung der Schädlichkeit des Dampfens?“ (PDF)
Der Allroundprellbock, der Allzweckpanzer: die Langzeitstudie. Der Hirnbrei, den’s nie geben wird, mit dem man aber alles wegpusten kann.

Zitat: „Mit dem Hinweis auf fehlende Langzeitstudien kann die Unbedenklich jedes gesundheitspolitisch unerwünschten neuen Produkts in Frage gestellt werden. Weder für Joghurt noch Energydrinks und die meisten Arzneimittel liegen zum Zeitpunkt der Zulassung Langzeitstudien zur Sicherheit vor. Solange es keinen Hinweis auf Schädlichkeit gibt und kein plausibler Grund für die Annahme von Schädlichkeit besteht, sind neue Produkte als sicher einzustufen. lm Fall von E-Zigaretten ist diese Voraussetzung gegeben. Außerdem gibt es nach mehr als 10 Jahren der Verfügbarkeit von E-Zigaretten keinen Hinweis auf Gesundheitsschädigung von Dampfern.“


Prof. Dr. Bernhard-Michael (Bernd) Mayer ist Pharmakologe und Ordentlicher Universitätsprofessor an der Uni Graz. Seit 1998 leitet er den Bereich Pharmakologie und Toxikologie am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften Graz.
Weitere Infos auf Wikipedia


Hier gibt’s jetzt das Infoblatt „Wie schädlich sind E-Zigaretten“ zum runterladen, ausdrucken, weitergeben, auslegen…

Infoblatt DinA5 mit 3mm Anschnitt (für professionellen Druck)
Infoblatt DinA4 mit 3mm Anschnitt (für professionellen Druck)
Infoblatt DinA4
Infoblatt DinA4 in Graustufen

Egal ob als Flyer für’n Onlineshop, Infoblättchen für den Tresen im Dampferladen um die Ecke, den Wirt von der Lieblingskaschemme oder einfach nur für Freunde und Raucher, die von der Fluppe weg wollen.
Der Flyer ist doppelseitig und es gibt ihn in den Größen DinA5 (nur mit Anschnitt) und DinA4 (auch in Graustufen).
Das Infoblatt basiert auf der Veröffentlichung „Wie schädlich sind E-Zigaretten?“ von Dr. Bernd Mayer.

Lizenz: CC BY-SA 4.0

Kommentare sind geschlossen.